MASTER Erasmus mundus - Europhilosophie

Allgemeine Präsentation

 

Das europäische Master-Mundus-Programm „Deutsche und Französische Philosophie in Europa (EuroPhilosophie)“ bietet für exzellente Studierende aus aller Welt einen zweijährigen Studiengang an, der auf höchstem pädagogischen und wissenschaftlichen Niveau auf die deutsche und französische Philosophie und ihre gegenseitigen Einflüsse spezialisiert ist.

Auswahl und Stipendien der Studenten (+ Beitragskosten) Retour à la table des matières

Der Master Erasmus Mundus "Europhilosophie" selektiert jedes Jahr :
- ca. 10 außereuropäische Studenten (die nicht mehr als 12 Monate ihres Lebens in der EU verbracht haben dürfen), welche ein jährliches "A"-Stipendium von 20800 Euro erhalten, um damit in 3 verschiedenen europäischen Universitäten des Konsortiums "EuroPhilosophie" zu studieren. Die Beitragskosten betragen dabei 2400 Euro pro Semester.
- ca. 8 europäische Studen (bzw. außereuropäische Studenten, die mehr als 12 Monate ihres Lebens in der EU verbracht haben), welche ein jährliches "B"-Stipendium von 9000 Euro erhalten, um damit in 2 europäischen Universitäten und einer außereuropäischen Universität des Konsortiums "EuroPhilosophie" zu studieren. Die Beitragskosten betragen in diesem Falle 750 Euro pro Semester. Darüber hinaus nimmt der Master Erasmus Mundus "Europhilosophie" auch (die Aufnahmebedingungen erfüllende) europäische und nicht europäische Studierende, die kein Stipendium der Europäischen Kommission erhalten, in das Programm auf.

Auswahl und Stipendien der Lehrkräfte Retour à la table des matières

Der Master Erasmus Mundus "Europhilosophie" erwählt ebenso jedes Jahr:
- 3 bis 4 außereuropäische Lehrkräfte, denen ein Stipendium von 14800 Euro angeboten wird, um in einem Zeitraum von drei Monaten in einer der 7 europäischen Universitäten des Konsortiums zu unterrichten.
- 5 im Konsortium EuroPhilosophie unterrichtende europäische Lehrkräfte, denen ein Stipenduim von 13000 Euro für einen Unterricht von drei Monaten in einer amerikanischen Partneruniversität von EuroPhilosophie, und ein Stipendium von 5000 Euro für einen einmonatlichen Unterricht an einer japanischen Universtität angeboten wird.

Studiengang und Diplom Retour à la table des matières

Die vom Master Mundus EuroPhilosophie ausgewählten Studentinnen und Studenten machen innerhalb von zwei Jahren einen Studiumsaufenthalt von einem bis zwei Semestern in drei der 7 europäischen Universitäten die an diesem Studiengang teilhaben.

Innerhalb von zwei Jahren verfassen sie eine Diplomarbeit unter der Anleitung einer forschenden Lehrkraft der Universität in der sie die letzten zwei Semester ihres Studiums verbringen.

Die beiden Studienjahre werden mit jeweils 60 credit points (ECTS) gewichtet.

Im Falle eines erfolgreichen Studienabschlusses erhalten die Studierenden ein gemeinsames Master-Diplom von drei Universitäten des Konsortiums.

Praktikas und pädagogische Betreuung Retour à la table des matières

Am Anfang jedes Jahres vereinigt der Master Mundus « Deutsche und Französische Philosophie im europäischen Raum » alle Studierende für ein Einführungspraktikum in der Universität Luxemburg.

Jedes Jahr vereinigt der Master EuroPhilosophie alle Studentinnen und Studenten für ein zehntägiges Intensivpraktikum in der Ecole Normale Supérieure von Paris.

Die pädagigische Begleitung und der Unterricht der Studienrenden wird während ihrer zweijährigen Masterausbildung von in ihrem Spezialgebiet international anerkannten Universitäten gewährleistet.

Die Ausbildung des Master Mundus EuroPhilosophie beruht auf Kursen und Seminaren zur existierenden und für ihre hohe Qualität anerkannten Forschung. Spezifische Seminare werden von jeder Universität im Rahmen einer in den Master Mundus integrierten Ausbildung organisiert.

Thematische Schwerpunkte des Studiums Retour à la table des matières

- 1. klassische deutsche Philosophie: Kant, deutscher Idealismus (Fichte, Schelling, Hegel) bis Marx, Schopenhauer und Nietzsche.
- 2. französische Philosophie (von Biran bis Bergson, Foucault und Deleuze)
- 3. deutsche und französische Phänomenologie

Gemeinschaft EuroPhilosophie Retour à la table des matières

Der Master Mundus « Deusche und französische Philosophie im europäischen Raum » trägt bei zur Ausbildung einer weltweiten Gemeinschaft junger Forscher im Bereich der Philosophie.

Die neuen und alten Studenten bleiben in Kontakt durch die Aktivitäten des « Amicale des Etudiants EuroPhilosophie » (AEEP).

Bewerbung Retour à la table des matières

- Um das Bewerbungsformular für die Studenten herunterzuladen, bitte HIER klicken

- Die Bewerbungsmodalitäten für außereuropäische Lehrkräfte finden sie HIER.

Ein Bachelor in Philosophie ist notwendige Voraussetzung für die Kandidatur zur Ausbildung EuroPhilosophie. Das Beherrschen der deutschen und/oder französischen Sprache im schriftlichen wie im mündlichen wird erfordert. Studierende die nur eine der beiden Sprachen beherrschen müssen sich einer obligatorischen Sprachausbildung im Rahmen des Master Mundus-Studiengangs unterziehen.

Europäische Universitäten des Konsortiums Retour à la table des matières

- Universität Toulouse 2 Le Mirail (die Lehrveranstaltungen finden auf Französisch statt). Koordinierende Universität.
- Katholische Universität Louvain-la-Neuve (die Lehrveranstaltungen finden auf Französisch statt)
- Universität Luxemburg (die Lehrveranstaltungen finden auf Deutsch und auf Französisch statt)
- Ruhr-Universität Bochum (die Lehrveranstaltungen finden auf Deutsch statt)
- Bergische Universität Wuppertal (die Lehrveranstaltungen finden auf Deutsch statt)
- Ludwig-Maximilians-Universität München (die Lehrveranstaltungen finden auf Deutsch statt)
- Karls-Universität Prag (die Lehrveranstaltungen finden auf Deutsch und auf Französisch statt)

Außereuropäische Partneruniversitäten von EuroPhilosophie Retour à la table des matières

- Universität Hosei (Japan)
- Universität Memphis (USA)
- Universität de Sao Carlos (Brasilien)

Allgemeine Informationen über das Programm Erasmus Mundus der Europäischen Kommission Retour à la table des matières

Was ist ein Master Erasmus-Mundus-Studiengang?

Erasmus Mundus ist ein Kooperations- und Mobilitätsprogramm im Bereich der Hochschulbildung. Es soll die Qualität der europäischen Hochschulbildung verbessern und durch die Zusammenarbeit mit Drittländern das interkulturelle Bewusstsein fördern.

Es ist das Ziel des Programms, die Intensivierung der europäischen Zusammenarbeit und der internationalen Beziehungen im Hochschulwesen zu stärken. Dies soll durch folgende Maßnahmen erreicht werden: Förderung europäischer Masterstudiengänge mit hohem Qualitätsanspruch; Stipendien für Studierende und Gastwissenschaftler aus der ganzen Welt, um an den europäischen Masterstudiengängen teilzunehmen; und Förderung von Auslandsaufenthalten europäischer Studierender und Wissenschaftler in Drittländern.

Im Einzelnen umfasst Erasmus Mundus vier Aktionen:

AKTION 1: Erasmus-Mundus-Masterstudiengänge. Diese Studiengänge bilden das Kernstück des Programms. Es handelt sich um Masterstudiengänge mit hohem Qualitätsanspruch, die von mindestens drei Hochschulen aus mindestens drei verschiedenen europäischen Ländern angeboten werden müssen. Um für Erasmus Mundus infrage zu kommen, müssen die Studiengänge „integriert“ sein, d. h. sie müssen Studienabschnitte in mindestens zwei der beteiligten Hochschuleinrichtungen vorsehen, und sie müssen zur Verleihung von anerkannten doppelten, mehrfachen oder gemeinsamen Abschlüssen führen.

AKTION 2: Erasmus-Mundus-Stipendien. Um den im Rahmen der Aktion 1 ausgewählten Erasmus-Mundus-Masterstudiengängen eine möglichst ausgeprägte internationale Dimension zu verleihen, bietet Erasmus Mundus ein Stipendienprogramm für graduierte Studierende und Gastwissenschaftler aus Drittländern aus der ganzen Welt an. Es richtet sich an besonders begabte bzw. hoch qualifizierte Personen, welche die Erasmus-Mundus-Masterstudiengänge belegen oder für sie arbeiten.

AKTION 3: Partnerschaften. Um den europäischen Hochschulen den Anreiz zu geben, sich zur Welt zu öffnen und ihre internationale Präsenz zu verstärken, können im Rahmen der unter Aktion 1 ausgewählten Erasmus-Mundus-Masterstudiengänge auch Partnerschaften mit Hochschulen aus Drittländern geschlossen werden. Solche Partnerschaften bilden den Rahmen für einen Aufenthalt in Drittländern von Wissenschaftlern und graduierten Studierenden aus der EU, die an den Erasmus-Mundus-Masterstudiengänge teilnehmen.

AKTION 4: Verbesserung der Attraktivität. Im Rahmen von Erasmus Mundus werden auch Projekte zur Steigerung der Attraktivität und des Interesses an der europäischen Hochschulbildung unterstützt. Finanziert werden Aktivitäten zur Schärfung des Profils und zur Verbesserung des Bekanntheitsgrads der europäischen Hochschulbildung, zur Verbesserung ihrer Zugangsmöglichkeiten sowie Fragen, die für die Internationalisierung der Hochschulbildung maßgeblich sind (z. B. gegenseitige Anerkennung von Studienabschlüssen mit Drittstaaten).

Konkret werden im Rahmen von Erasmus Mundus etwa 100 Erasmus-Mundus-Masterstudiengänge bezuschusst, die höchsten Qualitätsstandards entsprechen müssen. Etwa 5 000 graduierte Studierende aus Drittländern, die die europäischen Masterstudiengänge belegen, sowie über 4 000 graduierte Studierende aus der EU, die im Rahmen der Masterstudiengänge einen Studienaufenthalt in einem Drittland absolvieren, werden Stipendien erhalten. Gleichzeitig werden in Verbindung mit den Masterstudiengängen auch Lehr- und Forschungsstipendien gewährt : gefördert werden mindestens 1 000 Gastwissenschaftler aus Drittländern, die in die EU kommen, sowie in vergleichbarer Zahl Wissenschaftler aus der EU, die ins Ausland gehen. Schließlich werden im Zuge des Programms etwa 100 Partnerschaften zwischen Erasmus-Mundus-Masterstudiengängen und Hochschuleinrichtungen in Drittländern unterstützt.

Erasmus-Mundus-Masterstudiengänge (Aktion 1) können von Hochschuleinrichtungen aus den 25 EU-Mitgliedstaaten und den EFTA/EWR-Staaten (Europäische Freihandelsassoziation/Europäischer Wirtschaftsraum) angeboten werden. Die Aktion 1 steht auch den Kandidatenländern für den Beitritt zur EU offen; die Teilnahme dieser Länder am Programm wurde jedoch noch nicht formell geregelt.

 

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